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6 Tipps für eine Plastikfreie Kosmetik

Ein neues Jahr hat begonnen und wie jedes Jahr überlegen die Menschen, was sie im neuen Jahr anders, besser machen können. Die alt bekannten guten Vorsätze fürs neue Jahr. Wie wäre es einmal mit Vorsätzen, die zu Ansätzen und am besten zu Grundsätzen werden, welche wir fest in unser Leben integrieren und die nicht nur gut für uns selbst sind, sondern auch die Umwelt entlasten.

Ich möchte dir hiermit 6 nachhaltige Tipps vorstellen, mit welchen du dein Badezimmer Plastikfreier gestalten kannst.

Los geht’s:

  • TIP 1:  Handseife bzw. feste Seife statt Flüssigseife

Flüssigseife verursacht, genau wie Shampoo und Duschgel (Mikro)Plastikmüll durch Flaschen. Selbst wenn du einen Nachfüllbehälter hast, ist die Nachfüllpackung immer noch aus Plastik. Warum also nicht einfach auf die alt bewährte Stückseife (= feste Seife) zurückgreifen? Sie ist nicht nur plastikfrei, sie ist auch ergiebiger als Flüssigseife.

Im Übrigen sind Naturseifen sehr pflegend für den ganzen Körper, und du verursachst weniger Plastikmüll, wenn du kein Duschgel mehr kaufst.
Neben zahlreichen Seifenherstellern, die ihre Seifen zum Verkauf anbieten, kannst du auch selbst lernen, wie du deine Naturseifen herstellen kannst. Zum Beispiel in einem der DIY Seifenworkshops von wild.wuchs.Natur.

Hier kannst du im Online-Shop handgemachte Seifen aus NÖ kaufen: Seifen aus NÖ

Tipp: Du kannst deine Stückseife wunderbar in einem Seifensäckchen aufschäumen und damit Körper oder Haare einseifen. Außerdem ist die Seife in den Händen nicht mehr flutschig und bleibt in der Hand.

Alles Seife – Naturseifen aus Kräutern, Blüten und Co selber machen

Naturseifen aus Kräutern, Blüten und Co

  • Tipp 2: Haarseife oder Heilerde statt Shampoo

Um deine Haare und Kopfhaut ohne Plastikmüll zu waschen und zu pflegen braucht es nicht viel. Du kannst dafür zum Beispiel Haarseife verwenden, dies ist eine spezielle Seife die auf den pH Wert von Haare und Kopfhaut abgestimmt ist. Du bekommst sie in Bioläden und Reformhäusern, oder bei diversen Anbietern im Internet. Man kann sie praktisch und einfach in den Haaren aufschäumen, oder im Seifensäckchen nutzen.

Oder wie wäre es mit Heilerde zum Haare Waschen? Mit Wasser oder Tee zu einem dünnen Brei vermischt, wird sie zu einem wunderbaren Shampoo-Ersatz. Je nach Bedarf, Lust und Laune können auch ätherische Öle zugefügt werden. Und wenn du schon dabei bist, kannst du das Ganze auch mit einer Gesichtsmaske verbinden, denn dafür ist Heilerde bekannter Weise auch bestens geeignet.

Rezept: 3 TL Grüne Heilerde mit 1/2 TL Olivenöl (oder Alternativ: 1 Tropfen äther. Lavendelöl) und ½ TL Honig in ein Glas füllen und gut umrühren. Die Waschlotion sanft in die Haut einmassieren und danach gründlich waschen.
1-3 Tage bei Zimmertemperatur haltbar, 1 Woche im Kühlschrank

Haare waschen mit Heilerde

Haarewaschen mit Heilerde (c) Foto: Renate Gottwald-Hofer, eNu

  • Tipp 3: Badepralinen ohne Plastik

Nicht nur herkömmliches Shampoo oder Duschgel verursachen durch ihre Verpackung Plastikmüll, sondern auch die meisten herkömmlichen Badezusätze. Doch wer möchte schon auf ein entspannendes Bad verzichten, besonders im Winter. Mit diesen kleinen Köstlichkeiten der Kosmetik ist dies auch nicht nötig, denn es gibt sie nicht nur als Schokolade, sondern auch fürs Bad, Pralinen nämlich! Mit selbstgemachten Badepralinen holst du dir den Genuss in die Wanne. Steig rein und tauch hinab in die Tiefen der Entspannung. In der Herstellung gehen die Badepralinen im Gegensatz zu ihren schokoladigen Freunden auch ganz schnell.

Hier kommst du zum Rezept: Badepralinen selber machen

Wissenswertes zu Badeöle und Co zum selber machen: Badeöle & Co

Badepralinen für trockene Haut

Badepralinen für weiche und zarte Haut

  • Tipp 4: Selbst gemachtes Deo

Du brauchst nicht mehr auf die Zusatzliste schauen, auf der Suche nach zweifelhaften Inhaltsstoffen, denn bei selbst gemachtem Deo weißt du was drin ist.
Du kannst dein Deo mit Liebe verwenden und bei der Nutzung zuversichtlich und stolz auf DEIN eigenes Produkt sein.
Das Tollste ist, alle Zutaten sind Geschenke der Natur und die Herstellung ist schnell und unkompliziert.

Hier kommst du zu den Rezepten: Trockendeo mit Lavendel und Hugo-Deodorant.

Deo selber machen

Deo einfach selber machen

  • Tipp 5: Zahnpaste ohne Mikroplastik

Bei dem Blick auf die Inhaltsstoffe herkömmlicher Zahnpasta könnte man denken, die Herstellung ist komplex. Doch in Wahrheit brauchst du viele Substanzen nicht, wie beispielsweise Mirkoplastik oder Zuckeraustauschstoffe. Diese und weitere Zutaten sind weder für deine Zähne, noch für die Umwelt gut. Für wirksame Zahnpasta brauchst du in Wahrheit nur wenige, und vor allem natürliche Zutaten, mit denen du mit nur wenigen Handgriffen DEINE eigene Zahnpasta selbst herstellen kannst.

Hier kommst du zum ausführlicheren Beitrag: Zahnpflege aus der Natur mit Zahnpasta-Rezepten u.v.m.

Zähne putzen ohne Mikroplastik
Zähneputzen ohne Mikroplastik (c) Foto: D. Capano, eNu

  • Tipp 6: Kosmetikpads aus Stoff

Diese farbenfrohen Pads ersetzen herkömmliche Wattepads in deinem Badezimmer. Du kannst sie beispielsweise zum Abschminken benutzen, oder zum Auftragen von Gesichtswasser. Sie sind auch für Augenmasken geeignet, auch bei Augenentzündungen.

Dazu die Pads einfach in eine geeignete Lösung oder Tee (z.B. Augentrost) tauchen und auf die geschlossenen Augen auflegen. Zum Auftragen von Puder können Sie ebenfalls verwendet werden. Die Kosmetikpads sind waschbar, daher kannst du sie jahrelang verwenden und hast keine weiteren Kosten, geschweige denn Müll.

Von Sabine – Bine`s Alternativen bekommst du upgecycelte Kosmetikpads und Seifensäckchen.

Falls du nicht bei Facebook bist, hier ist Sabines Tel: 0664/ 3921921

Ich hoffe, bei diesen Tipps ist für jeden etwas dabei, um ihn als guten Vorsatz für das neue Jahr zu nutzen. Vielleicht möchtest du auch nach und nach mehr Alternativen zu Plastik in dein Badezimmer integrieren, oder du hast selbst Ideen, Plastik zu vermeiden!

Ich wünsche Dir gutes Gelingen – Für dich UND für unsere Umwelt!

Wenn du mich begleiten willst, so findest du mich auf Facebook.
Ich würde mich über ein „gefällt mir“ sehr freuen.

Deine  Kräuter- und Grüne Kosmetik-Expertin – Elisabeth

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